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Einspeisevergütung Solar aktuell

Einspeisevergütung Solar immer auf dem neuesten Stand 2015

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) war und ist Motor und entscheidender Treiber für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Es trat im April 2000 in Kraft und folgte auf das Stromeinspeisegesetz, das ab 1991 erstmals die systematische Förderung von regenerativ erzeugtem Strom festlegte. Seit seinem Bestehen wurde das EEG mehrfach revidiert, um es an die aktuellen Entwicklungen anzupassen.

So funktioniert das EEG
Das Prinzip des EEG ist einfach: Die Betreiber von Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung erhalten für die Dauer von in der Regel 20 Jahren einen festen Vergütungssatz pro Kilowattstunde. Die Höhe der Einspeisevergütung richtet sich nach der Art der Stromerzeugung, nach Standorten und nach der Größe der Anlagen.

Die Vergütungssätze bleiben für die einzelne Anlage über die 20 Jahre gleich, unterliegen aber einer üblicherweise jährlichen Degression um einen bestimmten Prozentsatz. Dies bedeutet, dass die auf 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung niedriger wird, je später eine Anlage am Netz ist. Die Degression der Vergütungssätze gehört zu den Grundprinzipien der Förderung nach EEG. Sie soll Anreize zu Kostenreduzierung und Innovation schaffen sowie die Erneuerbaren Energien schneller an den Markt heranführen.

Ein weiterer wichtiger Grundsatz des Gesetzes ist der Einspeisevorrang des Stroms aus Erneuerbaren Energien. Die Betreiber haben Anspruch auf unverzüglichen und vorrangigen Anschluss ihrer Anlage an das Stromnetz. Darüber hinaus besteht auch Anspruch auf unverzügliche und vorrangige Abnahme des zur Einspeisung angebotenen regenerativen Stroms sowie dessen Übertragung und Verteilung. Zu diesem Zweck ist der Netzbetreiber auch zur Ausweitung der Netzkapazität verpflichtet. Droht eine Überlastung der Netze, greifen die Regeln zum Einspeisemanagement, wonach einzelne Anlagen gegen Entschädigung abgeregelt werden können.

Die Eigenstromerzeugung ist für Betriebe und Haushalte deshalb so interessant, weil sie darauf keine Umlagen für den Netzbetrieb, das EEG und andere Förderungen bis hin zur Mehrwertsteuer zahlen müssen. Während sie etwa durch Sonnenkollektoren Strom zu Kosten um die 10 Cent je Kilowattstunde erzeugen könne, kostet der durch das Netz transportierte Strom an die 30 Cent.

Neuanlagen müssen einen Teil der EEG-Umlage zahlen

Um dem kostentreibenden Trend etwas entgegenzusetzen, haben die Fraktionen von Union und SPD am Dienstag Folgendes beschlossen: Alle Anlagen zur Erzeugung von selbstgenutzter Elektrizität, die ab 2015 ans Netz gehen, zahlen 30 Prozent der EEG-Umlage auf die Eigenerzeugung. Das sind aktuell 1,9 Cent je Kilowattstunde (kWh). Der Satz wird bis 2017 auf 2,5 Cent/kWh erhöht. Diese Regel gilt für regenerative Energien (Wind, Sonne, Biomasse, Wasser, Geothermie) und hocheffiziente Anlagen zur Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Alle anderen Neuanlagen, von denen es nicht mehr viele geben dürfte, müssen die volle Umlage tragen.

Aktuelle Konditionen für Photovoltaikanlagen

Photovoltaik Einspeisevergütung 2013 – Tarife für Einspeisung von Solarstrom EEG 2013

Größe bis 10 KWp 10-40 KWp 40-1000 KWp 1000-10000 KWP
Ab 01.02.2013 16,39* / 16,80**  15,55* / 15,93** 13,87* /
14,21**
11,35* / 11,63**
Ab 01.03.2013 15,93* / 16,43** 15,11* / 15,58** 13,48* /
13,90**
11,03* / 11,37**
Ab 01.04.2013 15,48* / 16,06** 14,69* / 15,24** 13,10* /
13,59**
10,72* / 11,12**
Ab 01.05.2013 15,05* / 15,71** 14,28* / 14,91** 12,73* /
13,29**
10,42* / 10,88**
Ab 01.06.2013 14,63* / 15,37** 13,88* / 14,58** 12,38* /
13,00**
10,13* / 10,64**
Ab 01.07.2013 14,22* / 15,03** 13,49* / 14,26** 12,03* /
12,72**
9,84* /
10,40**
Ab 01.08.2013 13,82* / 14,70** 13,11* / 13,94** 11,69* /
12,44**
9,57* /
10,17**
Ab 01.09.2013 13,43* /
14,37**
12,74* / 13,64** 11,37* /
12,16**
9,30* /
9,95**
Ab 01.6.2014 13,01 12,34 11,06
Ab 01.07.2014 12,88 12,22 10,90
Ab 01.10.2015  12,31  11,97  10,71

Hinweis: Dachanlagen unterliegen weiterhin einer nach Leistungsschwellen gestuften Vergütung, d.h. die Vergütung für Anlagen, deren Leistung sich über mehr als eine Leistungsstufe erstreckt, sind rechnerisch anteilig zu ermitteln. (Quelle BMU, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)
*/**: bei einem auf ein Jahr hochgerechneten Zubau von *8500Mwp / **6000Mw

 

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